Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages.
Trump verschärft den Ton gegen Berlin
US-Präsident Donald Trump legt sich erneut mit Bundeskanzler Friedrich Merz an und stellt sogar einen teilweisen Abzug amerikanischer Soldaten aus Deutschland in Aussicht. Die Bundesregierung reagiert betont ruhig und verweist auf die Bedeutung der US-Präsenz für die Nato und die strategische Sicherheit in Europa.
Irans Führung droht mit Schutz der Atomprogramme
Aus Teheran kommen neue Drohungen gegen die Vereinigten Staaten, verbunden mit der Ankündigung, Atom- und Raketenfähigkeiten entschlossen zu verteidigen. Auffällig ist dabei, dass die Rede von Mojtaba Khamenei nicht öffentlich gehalten wurde, sondern über das Staatsfernsehen verlesen wurde.
Merz und Klingbeil demonstrieren Einigkeit beim Truppenbesuch
Beim gemeinsamen Besuch der Bundeswehr in Munster wollten Kanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil Geschlossenheit zeigen. Hinter den Kulissen bleibt die Lage in der Koalition jedoch angespannt, zumal Merz gleichzeitig auf die jüngsten Drohungen aus Washington reagieren muss.
Ermittler stoßen bei Spionageverdacht auf digitale Spur
Im Fall mutmaßlicher Militärspionage in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei die Wohnung eines Litauers durchsucht. Nach bisherigen Erkenntnissen kamen die Ermittler über die SIM-Karte einer Kamera auf die Spur des Verdächtigen, dem das Ausspähen militärischer Transportwege vorgeworfen wird.
Große Unternehmen profitieren von US-Zollrückzahlungen
Im Streit um Trumps Zollpolitik zeichnen sich vor allem Vorteile für große Konzerne ab, während kleinere Betriebe leer ausgehen könnten. Wer juristisch gegen die Zölle vorging, muss sich nun teils mit erheblichen Hürden und dem Druck des Präsidenten auseinandersetzen.
Rechte Gewalt erreicht neuen Höchststand seit Jahren
In Deutschland hat die Polizei für das vergangene Jahr so viele rechts motivierte Gewalttaten registriert wie seit 2016 nicht mehr. Zwar ist die Zahl der rechten Straftaten insgesamt leicht gesunken, doch besonders in Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Belastung hoch.
Bundesregierung setzt weiter auf die US-Präsenz in Deutschland
Nach Trumps erneuter Drohung mit einem Truppenabzug betont Berlin die sicherheitspolitische Bedeutung amerikanischer Soldaten in Deutschland. Zugleich verlangt die Bundesregierung stärkeres Engagement der Europäer, um die Lasten innerhalb des Bündnisses besser zu verteilen.
Bolsonaro könnte früher als erwartet frei kommen
In Brasilien hat der Kongress eine Entscheidung getroffen, die Ex-Präsident Jair Bolsonaro eine deutlich kürzere Haftzeit bescheren könnte. Politisch ist das brisant, weil die Entwicklung kurz vor den Wahlen für neue Spannungen sorgt.