Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages.
Trump, Iran und die EU: Spannungen bleiben trotz Waffenruhe
Die Lage zwischen den USA und Iran bleibt angespannt, auch wenn Donald Trump offenbar von weiteren Eskalationsschritten abrückt und die Waffenruhe zunächst verlängert wurde. Parallel dazu zeichnet sich in der EU Bewegung bei der Unterstützung der Ukraine ab, da ein Kredit nun offenbar freigegeben werden könnte. In Deutschland sorgt zugleich die Klimapolitik für Konflikte, weil das zuständige Ministerium nach Berichten in Richtung einer Verwässerung von Methan-Regeln gedrängt werde.
Schwere Gewalt im Westjordanland: Zwei Tote nach Angriff auf Schule
Im Westjordanland sollen israelische Siedler nach palästinensischen Angaben eine Jungenschule angegriffen haben. Dabei kamen demnach zwei Menschen durch Schüsse ums Leben. Der Vorfall dürfte die ohnehin angespannte Lage in der Region weiter verschärfen.
US-Veteranen protestieren gegen den Kriegskurs ihres Präsidenten
In Washington haben rund 150 US-Kriegsveteranen und Angehörige von Soldaten gegen den Krieg gegen Iran demonstriert. Die Protestierenden warnten vor den langfristigen Folgen eines erneuten Militäreinsatzes und erinnerten an die Erfahrungen aus Irak und Afghanistan. Zugleich ist unklar, wie es nach dem Auslaufen der Waffenruhe mit möglichen Verhandlungen weitergeht.
Deutsche Basketball-Ikone erhält höchste Ehre in den USA
Dirk Nowitzki ist für seine außergewöhnlichen Verdienste im Basketball in die Hall of Fame aufgenommen worden. Gewürdigt wurden dabei sowohl seine internationale Karriere als auch seine Bedeutung für das deutsche Nationalteam. Damit erhält einer der erfolgreichsten deutschen Sportler eine der wichtigsten Auszeichnungen des Sports.
Britischer Premier gerät wegen Epstein-Verbindung unter Druck
Keir Starmer steht wegen der Ernennung von Peter Mandelson in der Kritik, nachdem neue Informationen zu dessen Nähe zu Jeffrey Epstein bekannt wurden. In einer Sondersitzung wirkte der Premierminister sichtbar unter Druck und verwies auf Versäumnisse seiner Beamten. Die Affäre belastet seine Regierung weiter und wirft Fragen zur Sorgfalt bei der Personalentscheidung auf.
Junge Erwachsene verlassen das Elternhaus etwas später
In Deutschland ist das durchschnittliche Auszugsalter leicht gestiegen und liegt nun bei 24,1 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein kleiner Anstieg. Zudem zeigt sich weiterhin ein Unterschied zwischen den Geschlechtern, da junge Männer im Schnitt später ausziehen als junge Frauen.
Kiew signalisiert Bewegung bei wichtiger Ölpipeline
Die Ukraine hat kurz vor EU-Beratungen angekündigt, dass die Druschba-Pipeline wieder in Betrieb gehen könne. Damit reagiert Kiew offenbar auch auf Forderungen aus Ungarn, das zuvor wegen der blockierten Ölversorgung und der Reparaturfrage Druck gemacht hatte. Gleichzeitig steht in Brüssel die Entscheidung über einen milliardenschweren Kredit für die Ukraine an.
Fernbusmarkt unter Druck: BlaBlaCar zieht sich zurück
Das Unternehmen BlaBlaCar beendet sein Fernbusgeschäft, offenbar wegen steigender Kosten und eines hart umkämpften Marktes. Als Mitfahrplattform will der Anbieter jedoch weiter aktiv bleiben. Der Schritt zeigt, wie schwierig es für kleinere Wettbewerber gegen große Marktführer geworden ist.
Prozess nach tödlichem Hotel-Vorfall in Istanbul hat begonnen
Nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul hat der Strafprozess begonnen. Die Angehörigen hoffen auf eine harte Bestrafung der Verantwortlichen und wollen die Angeklagten direkt sehen. Der Fall beschäftigt seit Monaten sowohl die Hinterbliebenen als auch die Öffentlichkeit.