Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse des Tages.
Spannungen zwischen Washington und Israel nehmen zu
Die Beziehungen zwischen den USA und Israel wirken angespannt, nachdem aus dem Umfeld von US-Vizepräsident JD Vance deutliche Drohungen gegen Kritiker laut wurden. Gleichzeitig wird in Deutschland weiter über die politische Abgrenzung zur AfD gestritten, wobei Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer vor wachsendem Druck auf die bisherige Linie warnt.
Brexit-Folgen belasten den Handel stärker als erwartet
Zehn Jahre nach dem Brexit zeigt sich laut einer Berechnung des IW Köln immer deutlicher, wie stark der Handel darunter gelitten hat. Besonders der Austausch zwischen Großbritannien und der EU ist offenbar dauerhaft geschwächt, während die langfristigen wirtschaftlichen Kosten weiter sichtbar werden.
USA melden erneut tödlichen Angriff auf mutmaßliches Schmugglerboot
Im Pazifik haben die USA nach eigenen Angaben erneut ein Boot angegriffen, das in Drogenschmuggel verwickelt gewesen sein soll. Dabei kamen drei Menschen ums Leben; der Vorfall ist bereits der zweite dieser Art innerhalb weniger Tage und passt zu Donald Trumps schärferem Vorgehen gegen lateinamerikanische Schmugglernetzwerke.
Wie das Hurricane-Festival zum Kult wurde
Die Geschichte des Hurricane-Festivals zeigt, wie aus einem holprigen Start eine feste Größe der deutschen Festivallandschaft wurde. Der Weg dorthin war offenbar von Pannen, organisatorischem Chaos und einem gescheiterten Zwischenversuch geprägt, bevor sich das Konzept durchsetzte.
Studie fordert höhere Kosten für klimaschädlichen Luxusverbrauch
Laut einer neuen Analyse verursachen die wohlhabendsten zehn Prozent der Weltbevölkerung durch ihren Konsum enorme Umweltschäden. Der Kommentar dazu fordert, dass diese Gruppe stärker an den Folgekosten beteiligt wird, weil ihr Lebensstil den Klimawandel überproportional antreibt.
Deutschland bereitet sich auf extreme Hitze und Gewitter vor
Für den Freitag werden in allen Bundesländern hohe Temperaturen erwartet, vielerorts bis zu 38 Grad. Der Wetterdienst warnt zugleich vor möglichen kräftigen Gewittern und rät dazu, die gesundheitlichen Belastungen der Hitze ernst zu nehmen.
Kuba öffnet sich weiter für ausländisches Kapital
Die kubanische Regierung will mehr Investitionen aus dem Ausland zulassen und dafür unter anderem Immobilien, Banken und Tankstellen öffnen. Sogar internationale Fast-Food-Ketten könnten künftig leichter auf die Insel kommen, um die angeschlagene Wirtschaft anzukurbeln.
Gespräche zwischen den USA und Iran platzen kurzfristig
Die für Freitag angesetzten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock finden nicht statt. Trotz einer verlängerten Waffenruhe und gelockerter Beschränkungen wurden die Gespräche kurzfristig abgesagt, was die ohnehin fragile Lage weiter belastet.
Alte Filmbilder und neue Debatten über Kinderschutz
Ein Gespräch über Nastassja Kinski lenkt den Blick auf die Frage, wie sexualisierte Darstellungen von Kindern im Film heute rechtlich und gesellschaftlich bewertet würden. Anlass ist eine erneute Diskussion darüber, wo Kunstfreiheit endet und Jugendschutz beginnen muss.
EU sucht härtere Antwort auf Chinas Handelsdruck
Auf dem EU-Gipfel wird über eine deutlich strengere Linie gegenüber China beraten, weil billige Waren aus der Volksrepublik die europäische Industrie unter Druck setzen. Die Mitgliedstaaten nähern sich offenbar Maßnahmen an, mit denen sie den eigenen Markt stärker schützen wollen.